Weniger ist mehr

Die Herstellung von komplexen Achsgehäusen aus GJS ist eine Herausforderung. Während der Fertigung des Gussteils zeigte sich erst bei der Bearbeitung ein speisungsbedingter Fehler im Gussteil. Da der Fehler auch nach mehreren Versuchen in der Gießerei nicht sicher abzustellen war, wurde MAGMA gebeten, die Gießtechnik zu überprüfen..

Fehler in Simulation und Gussteil

Die ersten Berechnungen zeigten zunächst den Fehler und seine Ursachen auf: Die Speisungswege in die kritischen Zonen schnürten zu schnell ab. Durch ein geändertes Speiser-Layout konnte der Fehler behoben werden.

Die neue Gießtechnik reduzierte das Gießgewicht um 13 kg und die Formfüllzeit um 2,5 s. Darüber hinaus wurde der Speiserhals um 25 % verkleinert, was zu verminderten Putzkosten führte. Das modifizierte Layout führte zu einer um 11 Minuten verminderten Erstarrungszeit und dadurch zu signifikant erhöhter Produktivität.

Die Aufgabenstellung war nur, den Fehler zu beseitigen. Die vorgeschlagene Lösung führte zu deutlich verminderten Herstellkosten.

Modifizierte Speisertechnik eliminierte die Porositäten, erhöhte das Ausbringen und verminderte die Gießzeiten

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