Der Initiator und Gründungsgesellschafter der MAGMA

Am 19. Dezember 2013 verstarb Peter R. Sahm im Alter von 79 Jahren. Im Jahre 1979 wurde er ordentlicher Professor und Direktor des weltweit bekannten und anerkannten Gießerei-Instituts an der RWTH Aachen. Er war Gießerei-Ingenieur und brachte aus der Industrie und einer 7-jährigen Tätigkeit in einem Forschungslabor in Princeton, N.J./USA viele Ideen für seine Forschungsziele mit nach Aachen. Die Umsetzung verfolgte er mit großem Elan und einem klaren Konzept, das er unter dem Begriff der „innovativen Erstarrungstechnologien“ zusammenfasste. Prof. Sahm war ein sehr guter Forschungsmanager, der es verstand, erhebliche Finanzmittel durch öffentliche Forschungsförderung und aus der Industrie einzuwerben.

Professor Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Peter R. Sahm

Statt der Durchführung umfangreicher Versuchsreihen wollte Prof. Sahm, dass man versteht und damit den Gießprozess im wahrsten Sinne des Wortes berechenbar macht. Simulation der Prozesse war für ihn nicht nur eine Technik, sondern der notwendige Schlüssel zum Verständnis für die quantitativen Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung. Wichtig war ihm, „dass die Gießer die Simulation selbst anwenden“. Die intensiven Entwicklungsarbeiten am Gießerei-Institut auf dem Gebiet der Simulation waren Basis für die Gründung der MAGMA Gießereitechnologie GmbH 1988. Er war der Initiator und einer der Gründungsgesellschafter des Unternehmens. Ohne seine ehemaligen Mitarbeiter, deren Motivation und Qualifikation für die Simulation er maßgeblich geprägt hatte, wäre die Entwicklung bei MAGMA so nicht möglich gewesen.

Dabei gingen seine Ideen und Vorstellungen an die Leistungsfähigkeit der Programme anfangs weit über das zunächst Realisierbare hinaus, sie waren die Vision für langjährige Entwicklungsziele. Er hat die zunehmende Akzeptanz und heute weltweite Verbreitung dieser Methode mit Genugtuung und großer Freude verfolgt. Von seinen weltweiten Verbindungen hat MAGMA auch bei dem gezielten Aufbau eines Forschungsnetzwerkes profitiert, das die Weiterentwicklung der Programme bis heute maßgeblich fördert.

Die Arbeit mit ihm war anspruchsvoll, aber ungemein motivierend und hat Spaß gemacht. Er forderte und förderte die Mitarbeiter fachlich und unterstützte die persönliche Entwicklung permanent. Seine Zuversicht und sein Vertrauen haben geholfen, dass Schwierigkeiten zielorientiert und erfolgreich gemeistert werden konnten. MAGMA verdankt ihm sehr viel und er hat sich um die Gießereitechnik weltweit verdient gemacht. Er ist uns ein bleibendes Vorbild!

 

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