Auf Erfolgskurs

 

Sie ist der höchste universitäre Abschluss und wer sie an der RWTH Aachen geschafft hat, kann zu Recht stolz auf sich sein – die Promotion. Eine Mischung aus Freude und Erleichterung ist Dr. Moritz Weidt anzusehen, als er seine wartende Familie, Freunde und Arbeitskollegen im Aachener Gießereiinstitut begrüßt. Wenige Minuten vorher hat er erfolgreich seine mündliche Prüfung gemeistert. Jetzt darf gefeiert werden.

In seiner Doktorarbeit ging es um die Analyse und Vorhersage von Mikroporositäten für typische gegossene Aluminiumgusslegierungen. Deswegen analysierte er die Bedingungen, unter denen verschiedene charakteristische Porenmorphologien auftreten. Moritz Weidt untersuchte die Porenbildung und -verteilung in einem Forschungsvorhaben unter anderem mittels eines Mikrocomputertomographen in Leoben (Österreich). Die Ergebnisse können im Zusammenspiel mit der Prozess-Simulation in MAGMASOFT® genutzt werden, um die Lebensdauereigenschaften (Schwingfestigkeit) von gegossenen Aluminiumwerkstoffen lokal vorherzusagen. Das Ergebnis stellt einen großen Fortschritt und Vorteil für die robuste belastungsgerechte Auslegung von Gussteilen dar.

Auf seinem Weg zur Promotion wurde er von vielen Kollegen, dem AMAP Forschungscluster und der MAGMA unterstützt. Das Unternehmen engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Projekten im AMAP Cluster (Advanced Materials and Processes), in dem Industrie und die RWTH Aachen gemeinsam im Bereich Metallurgie und gegossene Leichtmetallwerkstoffe forschen und entwickeln. Moritz Weidt hat die MAGMA im AMAP Cluster als delegierter Mitarbeiter vertreten.

„Bei der MAGMA sind hier in erster Linie Dr. Flender und Dr. Schneider zu nennen, da beide mir die Promotion innerhalb der Firma überhaupt erst möglich gemacht haben“, betont er. Seit gut sieben Jahren arbeitet Dr. Moritz Weidt bei der MAGMA, momentan ist er im chinesischen Tochterunternehmen tätig und unterstützt dort die Kollegen bezüglich Aluminiumguss- und Spannungsthemen.

Im Rahmen der Dissertation, die von Prof. Bührig-Polaszeck vom Gießerei-Institut der RWTH Aachen betreut wurde, hat Moritz Weidt außerdem einen intensiven Kontakt zur Universität Jönköping in Schweden aufgebaut. „Hier lehrt mein Zweitbetreuer Prof. Dahle, der mich neben Prof. Bührig-Polaszeck ebenfalls mit viel Engagement betreut hat. Zu Dank ist Moritz Weidt auch Prof. Beckermann verpflichtet, "der an der University of Iowa in den USA lehrt und ebenfalls wichtigen Input zu meiner Dissertation geliefert hat“, ergänzt der neue Dr.-Ing..

Hier finden Sie die Publikation.

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