Gießprozess-Simulation macht Leichtbau möglich

Dr.-Ing. Erwin Flender, Dr.-Ing. Achim Egner-Walter, Dipl.-Ing. Guido Busch

Zusammenfassung

Leichtbau hat sich in der Automobilindustrie und im Maschinenbau zu einer Schlüsseltechnologie ent­wickelt. Um das Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen, müssen bereits im frühen Stadium der Bauteilentwicklung Konstruktion und Fertigung aufeinander abgestimmt werden. Nur dann kann sicher­gestellt werden, dass in hoch belasteten Bauteilbereichen auch die benötigte lokale Werkstofffestigkeit erreicht wird.

Der Weg dorthin führt über die durchgängige Integration der Fertigungssimulation in den CAE-Entwicklungsprozess. Dabei werden mit Hilfe der Fertigungssimulation die lokalen Bauteileigenschaften und die Eigenspannungen bestimmt und für die Betriebsfestigkeit auf das FE-Netz eines entsprechenden Programms übertragen. Eine darauf basierende Betriebsfestigkeitsberechnung besitzt dann eine deutlich bessere Vorhersagegenauigkeit. Gleichzeitig minimiert eine frühzeitig durchgeführte Fertigungssimulation die Risiken unerwarteter Fehler in der Fertigung.

Moderne Programme zur Simulation von Fertigungsprozessen sind heute in der Lage, die Qualität eines Gussteils und den Einfluss von Fertigungsparametern auf die Gussteilqualität zuverlässig vorherzusagen. Die in diesem Beitrag beschriebenen Beispiele zeigen das enorme Potenzial einer frühzeitigen Integration der Fertigungssimulation in die Gussteilentwicklung. Diese Integration ist der Schlüssel zur Entwicklung gewichtsoptimierter Gussteile.

 

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