Simulationsprojekt an der Hochschule

MAGMASOFT® in der Ingenieursausbildung? Ja, natürlich! Mit der tatkräftigen Unterstützung von MAGMA können Studenten der Fachrichtung Maschinenbau an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg seit neuestem den Gießprozess mit MAGMASOFT® simulieren.

Durch die einfache und intuitive Bedienung von MAGMASOFT® können Studenten bereits nach kurzer Anleitung schnell erste eigene Simulationen starten. Wichtige Zusammenhänge zwischen der Geometrie des Bauteils und der Gussform sowie den Prozessparametern lassen sich auf diese Weise schnell und klar verdeutlichen. Den Studenten kann mit dem Einsatz von MAGMASOFT® die Integration verschiedener CAE-Berechnungswerkzeuge in den Entwicklungsprozess verdeutlicht werden. Unter Anleitung der Dozenten Prof. Dr. von Großmann und Prof. Dr. Hornfeck hatte eine studentische Projektgruppe die Aufgabe, einen 2-Takt-Modellmotor mit integrierter Wasserkühlung zu entwickeln und erste Bauteile zu realisieren. Dazu stehen an der Georg-Simon-Ohm Hochschule neben der CAD- und CAE-Software und einem Rapid-Prototyping-Wachsthermodrucker für die Erstellung eines Urmodells auch Einrichtungen zum Feinguss zur Verfügung.

Erstarrungsablauf für das Kurbelgehäuse

Mit viel Elan und vielen guten Ideen ging die Gruppe an die Konstruktion des Motors. Schnell traten dann die ersten Probleme auf, die allen erfahrenen Ingenieuren in der Praxis wohlbekannt sind: Die Kommunikation zwischen den Konstrukteuren und den Gießern funktionierte nicht. Der sehr enge Zeitplan von insgesamt ca. 10 Wochen schien nicht mehr realisierbar. Erst mit der Ernennung eines Projektleiters kam das Projekt wieder auf die richtige Bahn und erste Prototypenteile konnten im vakuumunterstützten Gipsfeinguss abgegossen werden.

Die Simulationen mit MAGMASOFT® halfen den gießtechnisch noch unerfahrenen Studenten bei der Optimierung des Angusssystems und bei der Analyse potentieller Fehlerquellen wie z.B. Hotspots.

Fazit: Eine sehr lehrreiche Erfahrung für alle Beteiligten. Weitere Projekte werden sicherlich folgen, denn schon sind weitere Optimierungen angedacht.

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